Technikwürze – Design & Webstandards Podcast

11. November 2008

David Maciejewski und Jens Grochtdreis erwähnen in der 122. Technikwürze mein Script zur Silbentrennung.

Auch David ist der Meinung, dass Silbentrennung im Browser stattfinden muss, was aber kein Browser täte – und dies müssten wir nicht einfach hinnehmen. Als Lösung biete sich eventuell mein Script an.
Es sei eine durchaus kluge Idee, dem Browser hier unter die Arme zu greifen. Vor allem, weil es «unobtrusive» also unaufdringlich geschehe, was ein ganz guter Ansatz sei.
Er habe es zwar selber noch nicht ausprobiert, nennt es aber eine «wichtige und gute Idee».

Das Ganze ist zwar ab 1:13:00 zu hören, ich kann aber allen den ganzen Podcast sehr empfehlen. Ich bin schon seit langem ein regelmässiger Hörer.

Silbentrennung auf dem iPhone

14. July 2008

Ja, ich hab eines. Und ich habe viel Freude daran.

Vor allem freut mich, dass meine Silbentrennung dank MobileSafari auch auf dem iPhone funktioniert.

Silbentrennung auf dem iPhone Das Linke Bild zeigt die Homepage vor der Silbentrennung; das rechte Bild danach. Alles läuft dynamisch auf dem iPhone.

Firefox Bug 418975 – Soft hyphen funktioniert nicht in Tabellen

30. May 2008

Firefox wird mit der kommenden Version 3 endlich Soft Hyphens («weiche Trennzeichen») unterstützten. Nicht ganz, wie der folgende Bug zeigt: Bug 418975 –“ Soft hyphen not working in tables. (Login nötig!).

Offenbar benutzt Firefox für die Berechnung des Wertes min-width einer Tabelle jeweils das erste Wort der Zelle und berücksichtigt dabei die soft hyphens (noch) nicht. Somit verhält er sich anders als alle anderen aktuellen Browser.

Nichtsdestotrotz funktionieren die Soft Hyphens in allen anderen Wörtern einer Tabellenzelle und auch sonst tiptop.

CSS Text Wrapper

27. December 2007

CSS Text Wrapper erlaubt es auch auf HTML-Seiten Texte in eine Form zu giessen. Wenn dazu noch meine automatische Silbentrennung verwendet wird, führt das zu noch besseren Resultaten:

csstextwrap und Silbentrennung in Aktion

Schriftglättung und Browserdarstellung

9. December 2007

Nachdem schon Gerrit van Aaken auf praegnanz.de «gravierende Unterschiede; zum einen natürlich in der Zeichenbreite, aber auch in der klar messbaren Höhe» bei gleicher Schriftgösse (font-size), aber unterschiedlichen Schriften (font-family) moniert hat, kam auf bitsundso.de, Folge 65 ein Vergleich der Schriftglättungsmechanismen von Windows (ClearType) und Mac OS X (ATSUI) zur Sprache.
Es wurde erwähnt, dass der Algorthmus unter Windows versucht, die einzelnen Zeichen auf das Pixelraster des Bildschirms zu ziehen…

Da stellte ich mir natürlich die Frage, wie sich die beiden Algorithmen im direkten Vergleich auf die Bildschirmdarstellung und den Zeilenumbruch auswirken?

ATSUI versus ClearType Oben ist ein Screenshot einer Seite in Safari unter Mac OS X 10.5 zu sehen (Schriftglättung: Automatisch), unten die selbe Seite im Internet Explorer 7 unter Windows Vista (ClearType aktiviert).

Das Bild zeigt die Unterschiede:

  • Mac OS X zeigt die Buchstaben etwas dicker an. Gemäss bitsundso.de liegt die Bildschirmdarstellung von OS X näher am Druckresultat.
  • Windows zeigt schärfere Buchstaben an. Dies liegt wohl an der Methode, die einzelnen Zeichen auf das Pixelraster zu ziehen.
  • Die Laufweite unterscheidet sich. Mac OS X braucht mehr Raum.
  • Mac OS X kommt mit kleinen Schriften (die Quellenangabe) besser zurecht.

Über die Qualität der beiden Varianten möchte ich kein Urteil abgeben. Ich habe mich an die Mac OS X-Schriftglättung gewöhnt und diese scheint mir somit subjektiv lesbarer.

Fazit: Die unterschiedliche Schriftglättung hat einen direkten Einfluss auf die Laufweite der Schrift. Somit ist nur schon wegen der unterschiedlichen Schriftglättung unmöglich auf allen Plattformen die selbe Darstellung zu erreichen.

Ãœbrigens: Der Algorithmus für die Schriftglättung lässt sich sowohl unter Mac OS X (Systemeinstellungen → Erscheinungsbild), als auch unter Windows (Systemsteuerung → Darstellung und Anpassung → Farbschema → Effekte…) anpassen.

Neue Trennmuster für LaTeX und oOO

21. November 2007

Die Trennmuster, die für die Silbentrennung mittels Liangs Algorithmus in Programmen wie LaTeX und OpenOffice gebraucht werden, sind wegen der Revision der Deutschen Rechtschreibung nicht mehr aktuell und bedürfen einer Überarbeitung.

Nun hat sich ein kleines Grüppchen gebildet, das es sich zum Ziel gesetzt hat, genau diese Arbeit zu übernehmen.

Grob gesagt geht es darum, sämtliche Wörter aus zwei riesigen Wortlisten mit total 2-3 Millionen Einträgen zu trennen und aus diesen getrennten Wörtern dann neue Trennmuster zu berechnen. Ich schreibe das hier, weil ich es übernommen habe, das Webinterface und die Datenbank im Hintergrund aufzusetzen, damit möglichst viele Leute mithelfen können.

Dikussionen sind auf http://groups.google.de/group/trennmuster-opensource zu verfolgen und der aktuelle Stand des Webinterfaces ist auf http://www.mnn.ch/opendehyph/index.php zu sehen.

Ganzseitenzoom auch in Firefox 3

7. August 2007

Die siebte Alphaversion von Firefox 3 hat die Möglichkeit eingebaut, die ganze Seite, statt nur den Text zu vergrössern Mozilla Gran Paradiso Alpha 7 Release Notes. Allerdings fehlt dazu noch ein passendes UserInterface, dass man sich aber nachinstallieren kann.

Damit wird Safari noch der einzige Browser sein, der das nicht unterstützt und für den man das von Hand in CSS nachbilden muss – abgesehen natürlich von den alten Browsern.

Ich frage mich jetzt, warum es die Zoomfunktion im iPhone, das ja auch Safari verwendet, nicht auch auf «dem grossen» Safari gibt? Vielleicht kommt's ja noch …

Auflösungsunabhängiges Webdesign

6. August 2007

Damit ich selber nicht vergesse wie’s geht und vielleicht auch andere daran interessiert sind, habe ich ein ein kurzes Essay geschrieben.

praegnanz.de: Pixelgrößen für HTML-Text?

6. August 2007

Gerrit van Aaken provoziert gekonnt mit seiner Auffassung, dass man langsam aber sicher nicht mehr Rücksicht auf die Fehler von IE6 nehmen sollte.

In der heutigen Zeit, in der das Mantra der plattformunabhängigen Webseitengestaltung so hoch gehalten wird, ist das schon ein bisschen ketzerisch. Aber ich bin ganz seiner Meinung!

Firefox 3 wird Softhyphen unterstützen

5. July 2007

Seit der sechsten Alpha-Ausgabe von Firefox 3 (Achtung: nur für Testzwecke!) ist sicher, dass der kommende Firefox endlich einen der ältesten Bugs behebt: Der weiche Trennstrich aka Softhyphen wird endlich unterstützt.

Das freut mich besonders, dann somit mein Script zur automatischen Silbentrennung endlich auch im Firefox funktionieren wird.

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